Lieber Johann David

Brigitta Schild

 

Brigitta Schild, dipl. Arch. ETH und freischaffende Journalistin, schreibt einen Brief an Johann David Wyss. Er war Pfarrer am Münster in Bern. 1803 zog er sich auf sein Landgut zurück. Er schrieb von 1794 bis 1798 «Der Schweizerische Robinson» für seine Kinder. Darin sind der Pfarrer, seine Frau und die vier Kinder auf einer tropischen Insel gestrandet. Sie bauen sich dort ein Baumhaus, lernen jagen und fischen und führen ein einfaches, aber zufriedenes Leben.

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Lieber Joseph

Brigitta Schild

 

Brigitta Schild, dipl. Arch. ETH und freischaffende Journalistin, schreibt einen Brief an Sir Joseph Paxton (1803–1865). Der innovative englische Botaniker, Autor, Architekt, Gesellschafter und Politiker sowie Mitglied der Royal Horticultural Society war u. a. der Erbauer des Kristallpalastes, des Ausstellungsgebäudes der 1. Weltausstellung 1851 in London.

 

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Lieber Aldo

Brigitta Schild

 

Brigitta Schild, dipl. Arch. ETH und freischaffende Journalistin, schreibt einen Brief an den niederländischen Architekten Aldo van Eyck (1918–1999), der in Den Haag und an der ETH Zürich (1938–1942) studierte, und als einer der Gründerväter des Strukturalismus in der Architektur gilt. Zudem spielte er eine wichtige Rolle in der CIAM (Congrès Internationaux d’Architecture Moderne).

 

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Ein Wort zur Biennale – Ausgabe 5/14

Kolumne

Ich habe schon lange nichts mehr gehört von dir. Geht es dir gut? Ich bin in Venedig. Du warst, wenn ich mich nicht irre, 1324 das letzte Mal hier, oder? Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Italo sagte, dass du immer noch sehr viel an diese Stadt denkest. Aber es hat sich viel verändert, glaub mir. Ich schreibe dir postlagernd, da ich nicht sicher bin, ob du überhaupt noch bei Kublai Khan bist. Ich muss lachen, wenn ich daran denke, dass du damals gegangen bist, um neue Handelspartner zu finden. Heute stehen sie schon vor deiner Tür, bevor du aufgestanden bist. Deine Stadt hat sich verändert. Aber ich wollte dir doch etwas ganz anderes erzählen.

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