Die Legostadt für alle

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«The Collective Project» nennt Olafur Eliasson seine Installationen aus weissen Legosteinen, welche seit 2005 bereits in Tirana, Oslo, Kopenhagen und Dänemark ausgestellt wurden. New York ist nun Schauplatz für seine fünfte Kollektion der berühmten Plastikteilchen – über zwei Tonnen Legosteine wurden für das Kreieren eines imaginären Stadtbilds verwendet. Besonders für Legofreunde sind das gute Nachrichten: Noch bis zum 30. September können Begeisterte von Jung bis Alt das Projekt eigenhändig mitgestalten.

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Die Installation besteht komplett aus weissen Legosteinen und wurde von der Öffentlichkeit mitgestaltet. Besucher sind dazu eingeladen, mit dem Projekt zu spielen, die fiktiven Gebäude neu zu bauen, zu erweitern oder umzubauen. Absicht ist auch, den Menschen Themen wie Urbanismus, Architektur und das Wachstum unserer Städte näher zu bringen.

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Olafur Eliasson headshot

Olafur Eliasson, geboren 1967 in Kopenhagen, ist ein isländisch-dänischer Künstler. Er lebt und arbeitet in Berlin, vornehmlich beschäftigt er sich mit physikalischen Phänomenen in der Natur wie Licht und Wasser, Bewegung und Reflexion. Eliasson wurde schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem entwickelte er 2012 die Solarleuchte «Little Sun» zusammen mit dem Ingenieur Frederik Ottesen. Sie soll sauberes, flexibles und erschwingliches Licht dorthin bringen, wo es fehlt. Die «kleine Sonne für die Hand» benötigt für einen Abend lang Licht fünf Stunden Ladezeit und soll auch in Ländern erschwinglich sein, wo Strom nicht für jeden verfügbar ist.

Die Ausstellung «The collectivity project» kann noch bis zum 30. September besucht werden.

Olafur Eliasson
The collectivity project

May 29 – September 30, 2015
Daily, 10:00 AM to 7:00 PM
On the High Line at West 30th Street

Free | No RSVP Required | Ages 4 +

Mehr auch unter: http://art.thehighline.org/project/olafureliasson/

Fotos: Timothy Schenk

 

 

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