Ein Naturpark direkt unter einem aktiven Vulkan? – Leider!

Das kleine Örtchen namens Chã das Caldeiras auf der kapverdischen Insel Fogo gibt es schon ewig, berühmt geworden ist es aber erst seit etwas mehr als zehn Jahren. Mit der Deklarierung der Gegend als Naturpark im Jahre 2003 wurden viele der üblichen landwirtschaftlichen Praktiken der Inselbewohner verboten, welche daraufhin mit Protesten reagierten. Als Versöhnungsgeste der Regierung wurde folglich ein Kulturzentrum errichtet, das jedoch Ende letzten Jahres aufgrund eines erneuten Ausbruchs des Inselvulkans zerstört wurde – genau deswegen lohnt sich ein Rückblick in die preisgekrönte Kulturstätte doppelt.

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Es lebe das Holz!

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Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch den vielseitigen Rohstoff zum Bau für sich. Und das aus gutem Grund: Holz ist – und das sind bei Weitem nicht alle Vorteile des beeindruckenden Materials – natürlich und somit recyclebar, wächst nach, ist stabil, belastbar und langlebig, dient als natürlicher Wärmedämmer, ist leicht zu transportieren, schnell verbaubar und erst noch der energiesparendste Baustoff überhaupt. Das haben auch die Architekten von Kühnlein Architektur in Berching (DE) erkannt, welche dem Naturwunder ein ganzes Haus gewidmet haben. Die Jury der Bayerischen Architektenkammer wählte ihr Projekt „Wohnhaus aus Holz“ für die Architektouren 2015 aus und bietet so die Möglichkeit, das Bauwerk aus der Nähe zu bestaunen.
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Berner Studenten Bauen in China

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Ein interdisziplinäres Team von Architektur- und Holzingenieurstudenten der Berner Fachhochschule (BFH) entwickelte im Frühlingssemester 2014 in Zusammenarbeit mit Hape Toys Entwürfe für eine mit lokalem Bambus gebaute Ferienanlage in China. Der Bau eines ersten Projekts wurde anlässlich eines Workshops unter Mithilfe der Studierenden letzten Sommer gestartet. Der zur Realisation ausgewählte Entwurf setzt Bambus sowohl als gestalterisches wie auch als statisches Element ein. Dabei werden auf der Betonbodenplatte stehende Bambusrohre zu massiven Wänden gebündelt, welche das Dach tragen. Bambus spielt dabei seine volle Leistungskraft in vertikaler Richtung aus. Diese Verwendung ist neu: Bisher wurden Bambusrohre meist in linearen Tragstrukturen oder lediglich als dekoratives, nicht tragendes Element eingesetzt. Das Material vereint einen traditionellen, lokalen Baustoff mit einer innovativen, modernen Architektur und integriert die Natur in das Gebäude. «Bamboo Two», ein zweites Design Build Studio startet soeben, und ein zweiter Workshop ist für diesen Sommer in Planung. Darüber hinaus ist, zusammen mit dem Industriepartner Hape Toys, ein Forschungsprojekt im Bereich Bambusbausysteme in Vorbereitung.

www.ahb.bfh.ch

Tierisch raffiniert

Momentan boomen stilgerechte Hunde- und Katzenhäuser. Doch nicht nur Haustiere wollen ästhetisch ansprechend leben. So hat das Team von Kühnlein Architektur aus Berching (Deutschland) auf einem Trockenrasenhang in der südlichen Oberpfalz einen Stall gebaut, der nicht nur als das neue Zuhause von Ziegen dient, sondern sich auch harmonisch in die umgebende Landschaft fügt.

Ziegenstall

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Die Ballons sind los!

Charles Pétillon

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würden dicke Nebelschwaden über jedem der Bilder hängen. Tatsächlich sind es jedoch Ballons, die unzählige weisse Akzente setzen und dabei wunderbar deplatziert wirken. Die sonst luftig leichten, ja gar schwerelosen Objekte wirken auf den Basketballfeld oder im Backsteinhaus wie Störefriede. Hinter den Inszenierungen steckt der der ehemalige Werbefotograf und Künstler Charles Pétillon.

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