Buchtipp: Häuser mit Charakter

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Sieht man sich durch gute Wohnstories, dann ist nicht nur der Text spannend, sondern sind auch die Bilder mitreissend, weil sie schaffen es, durch Wahl des Winkels, Ausschnitts und natürlich durch die sorgfältig ausgesuchten Möbel zu überzeugen. Doch oftmals stellen diese Bilder eine Realität dar, die es so nicht gibt: Wo man lebt, regiert auch mal das Chaos und Stuhl, Tapete und Co. sind auch nicht immer im makellosen Zustand. Gerade deshalb bietet Mary Gaudins Buch «Down the Long Driveway, You’ll See It»  eine gelungene Abwechslung zu der bestehenden Auswahl an Interior-Design-Lektüren. Mehr

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

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Es war einmal ein Häuschen. Dieses träumte davon, die grosse, weite Welt zu entdecken. So beschloss es eines Tages, dass es ihm nicht mehr genug war, unglücklich in der Reihe zu stehen. Tollkühn und voller Elan machte es sich deshalb auf – und schloss auf einer Reise nicht nur neue Freundschaften, sondern lernte auch wortwörtlich die Licht- und Schattenseiten des Lebens kennen.

Gemeinsam haben Pierre Clenet, Alejandro Diaz, Romain Mazevet and Stéphane Paccolat 2013 den animierten Kurzfilm «Home Sweet Home» realisiert, der mit toller Musik, eindrücklichen Bildern und einem ungewöhnlichen Protagonisten aufwartet: Im Mittelpunkt steht nämlich ein Häuschen. Der Film wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Geschichte ist einfach und doch mitreissend – auch wenn das Ende des Films nicht einem typischen «Happy End» entspricht, dafür aber umso realistischer (da architektonisch logisch) ist.  Mehr

Hier lebt Yolanda.

Vor einiger Zeit ist Yolanda ins alte Haus ihrer Grossmutter im Norden Madrids gezogen. Auf einem Stockwerk lebt es sich gut – auch wenn der Raum eher begrenzt ist. Yolanda wollte in ihren eigenen vier Wänden jedoch nicht nur wohnen – also kochen, schlafen, duschen und Yoga treiben –, sondern auch arbeiten. Hier kommt das Architekturbüro PKMN Architectures in Spiel. Dieses hat die Wohnung der Spanierin gemäss einem mobilen System gestaltet. Alles ist hier ständig in Bewegung – und Räume kommen und gehen wortwörtlich. Welche witzigen Aspekte das Projekt «All I Own House» alles enthält, verrät das Video.

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Lasst Kinder kreativ sein!

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Ästhetische Bildung als eine Art Grundrecht für die Jugend? Kunst und Kultur öffnet Welten. Welten voller Farben, Formen und neuer Einsichten, denn Kinder und Jugendliche brauchen Kompetenzen und Experimentierfelder, um starke Persönlichkeiten zu werden. Das Projekt „bilding“ in Innsbruck will eine Lücke füllen und sucht für die „KUNSCHTschule“ Unterstützer.

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Der letzte Stop.

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Sind die Möglichkeiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wirklich unbegrenzt? Die Amerikanerin Ryann Ford zeigt mit ihrem Projekt «The Last Stop», dass der Faktor Vergänglichkeit eine wesentliche Rolle spielt – und dass zumindest die architektonischen Möglichkeiten manchmal etwas in Vergessenheit geraten. Fünf Jahre lang reiste sie durchs Land, um Bilder von in Vergessenheit geratenen Rastplätzen an Strassenrändern zu machen. Das Resultat: überwältigend. Mehr