Today Was Tomorrow: Ein Workshop von IN Residence für den Schweizer Beitrage an der Biennale

Biennale Workshop

Bereits im Namen des Workshops versteckt sich das Kernthema des anstehenden Workshops von IN Residence: Das Zusammenspiel von Präsens, Präteritum und Futur und in diesem Sinn die Wahrnehmung von Zeit. Hierbei wird die Bedeutung der Gegenwart als Verbindungsglied zwischen Erinnerungen, die Teil der Vergangenheit sind, und Voraussagen für die Zukunft hinterfragt. Der Workshop, der im Rahmen des «Swiss Summer School»-Projektes, das Teil des Schweizer Auftritts an der Biennale ist, stattfindet, untersucht im Wesentlichen die Beziehung/Interaktion zwischen Objekt und dem menschlichen Verhalten: Wie kann ein Objekt eine Beziehung zu seinem Benutzer schaffen? Inwiefern definieren die Objekte die Erfahrungen der Gegenwart? IN Residence ist bereits zum siebten Mal an der Biennale dabei.

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Ein Wort zur Biennale – Ausgabe 5/14

Kolumne

Ich habe schon lange nichts mehr gehört von dir. Geht es dir gut? Ich bin in Venedig. Du warst, wenn ich mich nicht irre, 1324 das letzte Mal hier, oder? Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Italo sagte, dass du immer noch sehr viel an diese Stadt denkest. Aber es hat sich viel verändert, glaub mir. Ich schreibe dir postlagernd, da ich nicht sicher bin, ob du überhaupt noch bei Kublai Khan bist. Ich muss lachen, wenn ich daran denke, dass du damals gegangen bist, um neue Handelspartner zu finden. Heute stehen sie schon vor deiner Tür, bevor du aufgestanden bist. Deine Stadt hat sich verändert. Aber ich wollte dir doch etwas ganz anderes erzählen.

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Ein skandinavisches Paradies für Fahrräder

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Fast schon majestätisch führt die Rampe zum Gebäudeeingang. Trotzdem ist diese Baute in Drammer (Norwegen) nicht für blaues Blut, sondern – wie es die Sujets bereits erahnen lassen – für Velos gedacht. Das «Sykkelhotell Gulskogen» bietet Raum für 134 Zweiräder. 4 Andockstellen für Elektrofahrräder und eine Luftpumpe ergänzen die Ausstattung dieses Hotels der etwas anderen Art.

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4. Award für Marketing + Architektur

Der «Award für Marketing + Architektur» zeichnet Firmen, Institutionen, Architekten und Bauherren aus, die die Architektur als Marketinginstrument hochwertig und sinnvoll einsetzen. Als Gesamtsieger wurde die «Stadtlounge St. Gallen» ausgezeichnet. Das Projekt von Carlos Martinez Architekten verlieh dem Raiffeisen-Viertel, das zuvor von Heterogenität geprägt gewesen war, einen raffinierteren Nutzungsbereich mit übergeordneten Funktionen wie Garderobe, Empfang, Business Lounge, Foyer und Co. Alles Wissenswerte rund um die 4. Ausgabe des Preises und zu den restlichen Gewinnern kann man hier nachlesen. Bleicheli Mehr

Im Himmel zuhause

«Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein». Zugegeben, diese Aussage ist wohl etwas abgegriffen, passt für diesen New-Yorker-Wohntraum aber wunderbar. Vom 12. und 13. Stock hat man freien Blick auf den Hudson River und auf das Chelsea-Quartier, in dem sich dieses Hochhaus befindet. Die über 6m hohen Fenster durchfluten die Räume mit Licht und haben den Effekt, dass die Grenzen zwischen Innen und Aussen als fliessend wahrgenommen werden. PH1, so der Name des zweistöckigen Penthouses, wurde von MVRDV in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Young Woo & Associates gestaltet.

PH1

Das Wohnzimmer mit den grossen Fensterfronten.

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