DAS IMMATERIELLE KULTURERBE MUSS NICHT VON GESTERN SEIN: STADTGÄRTEN, OPEN-AIRS UND WOHNBAUGENOSSENSCHAFTEN

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199 Einträge enthält die Liste der lebendigen Traditionen  der Schweiz. Sie ist im Internet unter www.lebendige-traditionen.ch einsehbar und sie wird mit nützlichen Zusatzinformationen ergänzt. Wer glaubt, neben Jodeln, Schwingen und Brienzer Holzschnitzerei nur weitere Traditionen aus der Zeit der ersten Durchführung des Unspunnenfests Anfang des 18. Jahrhunderts zu finden, dem rate ich, unvoreingenommen in die Liste reinzuschauen. Die Liste basiert auf dem Übereinkommen der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (Unesco) zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes aus dem Jahre 2006. Das Übereinkommen ist von der Schweiz zwei Jahre später ratifiziert worden. Es verlangt von den Vertragsstaaten, dass sie günstige Rahmenbedingungen für die Überlieferung schaffen und die unterschiedlichen Träger des immateriellen Kulturerbes anerkennen. Und dass sie mit einer repräsentativen Liste darauf aufmerksam machen sowie dafür sorgen, dass die Massnahmen zur Bewahrung finanziell und technisch unterstützt werden. Die Traditionen der Schweiz wurden Anfang dieses Jahrzehnts kantonsweise zusammengetragen und von einem Expertenteam beim Bundesamt für Kultur konsolidiert. Mehr

Lieber Elisha

Brigitta Schild

Brigitta Schild, dipl. Arch. ETH und freischaffende Journalistin, schreibt einen Brief an Elisha Graves Otis (1811–1861). Der US-amerikanische Mechanikermeister erfand 1853 eine Sicherheitsvorrichtung für Aufzüge, um den Absturz der Kabine zu verhindern .

 

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