AUSZEICHNUNG ARCHITEKTURFOTOGRAFIE

ONLY FOR USE IN RELATION TO THE ARCHITECTURAL PHOTOGRAPHY AWARDS 2018: Roman Robroek from the Netherlands is one of the 20 shortlisted photographers for The Architectural Photography Awards 2018, sponsored by Sto and Dornbracht, and supported by the World Architecture Festival (WAF) and Picsel, with his image of a semi-abandoned power station in Kelenfold, Budapest, Hungary. Roman entered this image into the Interior category. The 20 shortlisted photographs are from the 4 main categories of the Awards - Exterior, Interior, Sense of Place and Buildings in Use and will be exhibited at this year’s WAF in Amsterdam from 28th-30th November where visitors to the Festival can cast their vote for the overall winner, which will be announced during the WAF Gala Dinner on Friday 30th November. The winners of the Mobile and Portfolio categories will also be revealed at the same time. The overall winner of the 4 main categories will receive a cash prize of $3000; the Portfolio category prize is $1000 and the Mobile category will have 2 winners - the crowd-voters’ choice and the judges’ choice - each receiving a prize of $250.  Photo credit should read: Roman Robroek/APA18/Sto/Dornbracht

In der heutigen Bildwelt sind die Grenzen zwischen Fotograf und Amateur fliessend geworden. Die Auszeichnung, Ehrung und Konservierung solcher Bildwelten ist ein breites Feld, an das man mit unterschiedlichen Ansätzen herangehen kann. Wie können Kategorien festgelegt werden, die die ganze Breite der Architekturfotografie beschreiben? The Architectural Photography Awards 2018 unternehmen einen solchen Versuch. Die Auswahl ist erfrischend: Statt der statischen, oft menschenlosen Fotografien zeigt der Blick auf die Shortlist zwanzig Einträge, die so verschiedene Stimmungen wie Qualitäten aufweisen. Der Nutzung von Gebäuden kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Die Einträge stammen aus 47 unterschiedlichen Ländern, wobei Grossbritannien mit 28 Prozent der Einträge am prominentesten vertreten ist. In den vier Kategorien «Exterior», «Interior», «Sense of Place» und «Buildings in use» finden sich von abstrakt zurückhaltenden bis zu lebendigen Nahaufnahmen. Die ausgezeichneten Bilder werden vom 28. bis 30. November am World Architecture Festival (WAF) in Amsterdam ausgestellt.

Weitere Informationen unter: www.archphotoawards.com

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In Licht getaucht

Skyspace-Zumtobel - (1)

James Turrell ist ein Meister der Lichträume, in denen er Licht, Materialität, Fläche, Farbe und Raum stets von neuem untersucht und in ein Spannungsverhältnis setzt. Bereits mehrere Installationen des international renommierten Künstlers finden sich im Alpenraum. «Skyspace» in Lech ist sein neues Werk im Gebirge: In der hochalpinen Landschaft von Arlberg zeigt sie sich gegen aussen als kleine elliptische Kuppel auf einem ebenso geformten Baukörper aus Naturstein. Bei dem unauffällig in den Hang integrierten Ensemble überrascht das Innere umso mehr. Zuerst tritt der Besucher jedoch durch einen unterirdischen Tunnel, dessen Blickachse auf den Biberkopfgipfel ausgerichtet wurde. In dem ovalen Lichtraum angekommen öffnet sich der Blick nach oben: Eine Aussparung in der Decke gibt die Sicht auf den Himmel frei, der durch die Konstellation besonders nah wirkt. Der Besucherraum wird mit wechselnden Lichtfarben bespielt, die eine zusätzliche Ebene der Wahrnehmung begünstigen. Wichtig bei der Umsetzung war die Integration des nach James Turrell benannten «Ganzfeldes»: Es handelt sich dabei um ein beinahe strukturloses, gleichmässiges Sehfeld, das wegen seiner Homogenität keine Orientierung bietet. Im «Skyspace» kommt dieses besonders bei geschlossener Kuppel zur Geltung. Das Projekt ist auf Initiative des privaten Vereins «Horizon Field», der Kunstprojekte in Vorarlberg fördert, entstanden. Die architektonische Umsetzung wurde vom Architekturbüro Baumschlager Eberle begleitet. Lichttechnisch unterstützt wurden die «Skyspaces» von der Lichtfirma Zumtobel.

Künstler: www.jamesturrell.com

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FORSCHUNGSPREIS FÜR PERU

05 Construction Process

Die katholische Universität Pontificia in Peru (PUCP) räumt auf internationalem Parkett einen Forschungspreis ab. Anlässlich des diesjährigen World Architecture Festival (WAF) wählte die Expertenjury aus über 60 Eingaben das südamerikanische Team, das sich mit dem Sammeln, Speichern und Verwenden von Regenwasser auseinandergesetzt hatte. Die Aufgabe war, neue Herausforderungen zu identifizieren und Möglichkeiten zu formulieren, die Wasser in Bezug zur gebauten Umwelt setzen. Das Ziel der Forscher war es, lokalen Akteuren eine bessere Adaption zum ökologischen und kulturellen Kontext vor Ort zu ermöglichen. Das Wichtigste war, dabei einem Grossteil der Bevölkerung Zugang zum Wasser zu verschaffen. Das Team der PUCP entwickelte hierfür ein Rohrsystem, das Regen einfangen und einfach in die Architektur integriert werden kann. Die Anzahl Röhren kann von den Benutzern stets angepasst werden. Mit durchlässigen Wänden und der Möglichkeit des Durchlüftens bezieht das System auch traditionelle Architekturelemente mit ein, die auf das örtliche Klima massgeschneidert sind. Da das System unabhängig von konventionellen Netzen funktioniert, konnte der finanzielle Aufwand für Installation und Unterhalt minimiert werden. Auch ist es auf die Kommune als Ganzes ausgelegt und fördert damit nicht nur den gemeinsamen Zusammenhalt, sondern fällt auch bei der einzelnen Familie weniger ins Gewicht.

Weitere Information unter: www.pucp.edu.pe und www.worldarchitecturefestival.com

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JUNGE TALENTE

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Im Sommer haben der Europäische Architektenrat und der Europäische Verband für Architekturausbildung die Sieger des Young Talent Architecture Award 2018 bekannt gegeben. Die Gewinner sind Hendrik Brinkmann (Fakultät Gestaltung, Universität der Künste, Berlin), Julio Gotor Valcarcel (Madrid School of Architecture, Polytechnic University of Madrid), Matthew Gregorowski (The Cass Faculty of Art Architecture & Design, London Metropolitan University) und Loed Stolte (Faculty of Architecture and the Built Environment, Delft University of Technology). Die Bilder zeigen «The Bank of England: a dialectical project» von Loed Stolte, das die architektonische Dialektik von Ruine und Konstruktion, von aussen und innen sowie von wahrer Öffentlichkeitsorientiertheit und institutioneller Macht aufnimmt. Auffällig ist, dass gerade im Europäischen Jahr des Kulturerbes alle vier Sieger mit dem Thema Erbe gearbeitet haben.

Mehr Informationen unter: ytaa.miesbcn.com

YTAA 2018 Winners - Loed Stolte - 6 YTAA 2018 Winners - Loed Stolte - 7