Open House Zürich 2018

1928 Kindergartenhaus, Wiedikon

1928 Kindergartenhaus, Wiedikon

Wie wäre es mit einem Besuch im Zürich des 20. Jahrhunderts? Nach dem Open House vom vergangenen Mai in Basel findet die jährlich wiederkehrende Veranstaltung am Wochenende des 29. und 30. September erneut in Zürich statt. Über 80 Gebäude und Aussenräume werden dabei während zweier Tage öffentlich zugänglich gemacht.

1928 Kindergartenhaus, Wiedikon

1928 Kindergartenhaus, Wiedikon

Auf dem Onlineverzeichnis des Veranstalters lässt sich dieses Jahr ein grosser Zuwachs von Bauten aus dem vergangenen Jahrhundert beobachten. Aus den 1920er-Jahren lässt sich etwa das Kindergartenhaus in Wiedikon besichtigen. Zudem sind Perlen der Nachkriegszeit, wie die beiden Wohnhäuser Schoch, neu zugänglich: Das Haus an der Spyristrasse 38 von Architekt Edwin Schoch diente diesem als Wohn- und Arbeitsstätte und ist mit seinen kubischen Volumen, dem Einsatz von Sichtbeton und der asymmetrischen Setzung von Fenstern und Öffnungen ein exemplarischer Vertreter der 1960er-Jahre. Weiter präsentieren sich das Bürohaus an der Feldeggstrasse und das Stadthaus an der Kalkbreitestrasse als Zeitzeugen. Letztgenanntes wurde jüngst von Huggenbergerfries Architekten zum multikulturellen «Casa mondiale» umgebaut. Mit dem unlängst von Ken Architekten zum Mehrfamilienhaus umgestalteten Gewerbebau an der Sonneggstrasse, einem Spätwerk von Werner Stücheli, öffnet auch ein Privatbau aus den 1970er-Jahren seine Türen.

Mehr Informationen: www.openhouse-zuerich.org

Bildcredits: Georg Aerni und Hannes Henz

1955 Bürohaus, Feldeggstrasse

1955 Bürohaus, Feldeggstrasse

1955 Bürohaus, Feldeggstrasse

1955 Bürohaus, Feldeggstrasse

1960 Stadthaus, Kalkbreitestrasse

1960 Stadthaus, Kalkbreitestrasse

1960 Stadthaus, Kalkbreitestrasse

1960 Stadthaus, Kalkbreitestrasse

1964 Wohnhaus Schoch

1964 Wohnhaus Schoch

1964 Wohnhaus Schoch

1964 Wohnhaus Schoch

1971 Sonneggstrasse

1971 Sonneggstrasse

1971 Sonneggstrasse

1971 Sonneggstrasse

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