Natürliche Koexistenz

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.24.26

Auf einer Gebäudefläche von 169 m2 ist im chinesischen Tangshan 2015 ein identitätsstarker und klar anmutender Neubau entstanden, der als Ort für buddhistische Meditation dient. Mystisch wird das Gebäude bereits durch seinen Bauplatz, der sich im Wald nahe einem Flussufer befindet. Der Entwurf verfolgte das Ziel, die Natur mit dem Gebäude zu verbinden, was sich in verschiedenen architektonischen Entscheidungen ablesen lässt. So ist beispielsweise der Grundriss in einer Weise ausgelegt, dass sämtliche existierenden Bäume vom Bau unberührt bleiben. Das Raumprogramm setzt sich aus fünf verschiedenen, ineinander übergehenden Räumen zusammen, die mitunter Eingangsbereich, Meditations- sowie Teeraum, Wohnzimmer und Nasszellen umfassen. Der Schrein richtet seinen Blick nach aussen zum Fluss hin. Der Neubau wurde in Beton gefertigt, für dessen Schalung Kieferleisten von nur 3 cm Breite eingesetzt wurden. Die feine Strukturierung der Wände und Decken sowie der Terrazzo der Böden im Innern verleihen den Räumen eine sakral und gleichsam wohnlich anmutende Atmosphäre. Nicht zuletzt durch die Materialisierung gelingt es dem Gebäude, einen engen Dialog mit seiner natürlichen Umgebung einzugehen.

Architektur: Archstudio

Fotografie: Wang Ning und Jin Weiqi

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.24.50

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.25.11

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.25.26

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.25.47

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.25.58

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.26.08

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.26.24

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.26.38

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.26.49

Bildschirmfoto 2017-10-11 um 10.27.02

Kommentar verfassen