MIT KLEINKÖRNIGKEIT UND STIMMUNGSVIELFALT ZUM SIEG

mon oncle_rolf mühlethaler_Städtebau_Visualisierung

Unter den 13 eingereichten Projekten für die städtebauliche Überbauungsstrategie des Areals Industriestrasse in Luzern ist der Vorschlag «mon onlce» als Gewinner hervorgegangen. Der Siegerentwurf des zweistufigen Projektwettbewerbs auf Einladung stammt von Architekt Rolf Mühletaler und Architekturhistoriker Christoph Schläppi. Das Berner Duo schafft ein stimmungsvolles Ganzes, das primär Wohnungen und Gemeinschaftsräume beinhalten soll. Überzeugt hat die Jury insbesondere der feinfühlige Umgang mit Aussenräumen und Bestandsbauten. Die Volumina verfügen über eine kleinkörnige Massstäblichkeit und werden mit einer abwechslungsreichen Freiraumstruktur aus Gassen, Plätzen und Gartenhöfen durchzogen. In diesem Sommer beginnt das Gewinnerteam Städtebau und Aussenraum mit der Ausarbeitung der Regelwerks für die Arealbebauung. Der Baustart soll voraussichtlich in drei Jahren erfolgen. Fünf Stadtluzerner Wohnbaugenossenschaften haben sich zur Kooperation Industriestrasse Luzern zusammengeschlossen und sind Baurechtsnehmer der Stadt Luzern. Mitwirkung ist der Kooperation ein wichtiges Anliegen: Im Rahmen der bis Ende 2019 angesetzten Dialogphase werden deshalb verschiedene Anlässe wie Workshops, Echogruppen und Informationsveranstaltungen durchgeführt. Es soll eine innovative, exemplarische, kosteneffiziente, gemeinschaftsfördernde und autoarme Überbauung in Holzbauweise nach den Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft entstehen.

Architektur: Rolf Mühletaler

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Jurierung Industriestrasse KinderPlanenStadt Modelle der Architektenteams

mon oncle_rolf mühlethaler_Städtebau_1.Preis

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