Holz und Glas am Berg

Der Bau des Gipfelrestaurants Chäserugg auf 2262 m ü. M. von Herzog & de Meuron brachte besonders hohe Anforderungen mit sich. Entstanden ist ein feinfühliges Holzgebäude, das mit grosszügigen Glaselementen den Blick auf die Appenzeller Berge freigibt.

Die gelungene Kombination von traditioneller Holzbauweise mit grosszügigen Glaselementen lässt diese Architektur am Berg sowohl ortsverträglich als auch zeitgenössisch wirken. Für Ausblicke sorgen grossflächige Isoliergläser von Glas Trösch, die den extremen Witterungsbedingungen gewachsen sind. Als Basisglas setzten die Planer das extraweisse «Eurowhite» ein: Es bietet durch seine äusserst hohe Lichttransmission einen sehr guten Farbwiedergabeindex und somit ein Höchstmass an Transparenz. Während eine geringe Reflexion ungestörte Aussichten aus dem Gebäudeinnern ermöglicht, kommt die Aussenreflexion von 14 Prozent dem Vogelschutz zugute: Vögel erkennen das Glas früh als Hindernis, sodass das Risiko eines Aufpralls minimiert wird. Dank Dreifach-Isolierverglasung mit der Beschichtung «Silverstar Zero Eplus»  bietet das Gebäude ein angenehmes Raumklima. Das Schweizer Unternehmen Glas Trösch konnte so auch bei diesem Projekt seine Erfahrungen mit dem Einsatz von Glas in extremen Höhenlagen unter Beweis stellen. Das Gipfelrestaurant Rondorama auf dem Stanserhorn und die auf 2883 m ü. M. gelegene neue Monte-Rosa-Hütte sind weitere Beispiele hierfür.

Mehr Informationen unter: www.glastroesch.ch

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