EINE NEUE SCHWIMMHALLE FÜR BERN

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Als Sieger des Projektwettbewerbs für die neue Schwimmhalle in Bern geht das Team von Armon Semadeni Architekten hervor. Das Siegerprojekt «goccia» bringt die 50-Meter Schwimmhalle in einem eleganten und zurückhaltenden Baukörper unter. Der Entwurf schlägt eine niedrige Gebäudehöhe vor, die Rücksicht auf die umliegenden Gebäude nimmt. Die städtebauliche Situation wird mit einer zweiseitigen Ausrichtung des Gebäudes gelöst: Zur Strassenseite zeigt sich der Hauptgebäudeteil mit Schwimmhalle, wobei zur rückseitigen Sportanlage die integrierten Garderoben- und Tennisanlage einen Nebengebäudeteil bilden. Die Fassadenseite, hinter der sich die Schwimmhalle befindet, erhält mit einer rhythmisierenden Bogenstruktur aus vorfabrizierten Holz-Beton-Elementen einen repräsentativen Charakter. Die rückseitige Gebäudeseite tritt als kleimassstäbliche, funktional anmutende Plattenstruktur in Erscheinung. Die beiden Gebäudeteile stehen nicht nur in funktionaler, sondern ebenso in konstruktiver Abhängigkeit: Die Deckenelemente der kleinteiligen Funktionsräume werden zum zentralen Trag- und Spannwerk der Schwimmhalle. Insgesamt überzeugt der Entwurf mit einer klaren und effizienten Trag- und Raumstruktur. Eine Fotovoltaikanlage und innovative Technologien im Bereich der Badtechnik sollen dem Wunsch des Stadtrats Bern nachgehen, ein energetisches Leuchtturmprojekt zu schaffen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2023 vorgesehen.

Architektur: Armon Semadeni Architekten

Fotografie: Nightnurse

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