Ein moderner Palast

Gemeinsam sind sie ein Architekturensemble in Paris, das an die Belle Epoque, eine Periode, in der das Kulturschaffen zelebriert wurde, erinnert: der Petit Palais, der Pont Alexandre III und der Grand Palais. Letzterer wurde 1900 im Rahmen der Weltausstellung erbaut. Das französische Architekturbüro LAN setzte sich im ausgeschriebenen Wettbewerb durch und wird sich nun an die Renovation des Schlosses am östlichen Ende der Champs-Élysées machen. Grand Palais «Für unsere zeitgenössischen Augen ist der Grand Palais sowohl eine Idee wie auch ein Symbol der Moderne. Im Bezug auf seine Architektur, Verwendung und Geschichte ist es ein hybrides Gebäude. Weder Museum noch einfaches Monument, hat seine Architektur eine eigene Identität. Diese versteht den Grand Palais als <Kulturmaschine> – seine Räumlichkeiten sind idealer Veranstaltungsort für diverse Events und Zuschauer. So übersteigt er die <universelle> Bedeutung, die seinem Standort beigemessen wird,» erklären die Architekten Benoit Jallon und Umberto Napolitano. Die Renovationsarbeiten umfassen die Konstruktion des Vorhofs/Eingangs und die Restaurierung der Galerien. Mehr Informationen zu den genauen Plänen und zur Umsetzung findet man hier.

Grand Palais  Grand Palais

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