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Seit 2015 markiert ein Pavillon den westlichen Abschluss zum Zürich-Obersee in Schmerikon. Zehn Jahre vor der Fertigstellung des Gebäudes hatten Raeto Studer Architekten aus Basel den Projektwettbewerb um den Pavillon am See gewonnen. Die Formensprache des Pavillons akzentuiert seine Lage am Seeufer, welches sich in Schmerikon wegen einer Abtrennung von der eigentlichen Siedlung durch die Zuggeleise als ein offenes Gebiet mit viel Potenzial für einen rege genutzten öffentlichen Raum präsentiert. Der Pavillonkörper liegt nahe am Ufer und bietet über grosszügige Blickbezüge einen Dialog mit der umliegenden Landschaft. Die äussere Erscheinung lehnt sich an das im Hintergrund aufragende Bergmassiv an: Das Volumen wirkt wie eine blockartige Skulptur und geht als formales Gebilde auf keinerlei vorherrschende städtebaulichen Strukturen der eigentlichen Siedlungsseite ein. Der Horizontalität des polygonalen Körpers wird mit dem markanten Kamin entgegengewirkt. Die raumbreiten Glasschiebefronten des zentral gelegenen «Gastraums» lassen sich komplett öffnen und inszenieren zum See hin die Weite der Landschaft. Er wird gerahmt von zwei Nebenraumbereichen, die unter anderem öffentliche Garderoben mit separatem Eingang beinhalten.

Architektur: Raeto Studer

Fotografie: Ruedi Walti

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