Der letzte Stop.

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Sind die Möglichkeiten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wirklich unbegrenzt? Die Amerikanerin Ryann Ford zeigt mit ihrem Projekt «The Last Stop», dass der Faktor Vergänglichkeit eine wesentliche Rolle spielt – und dass zumindest die architektonischen Möglichkeiten manchmal etwas in Vergessenheit geraten. Fünf Jahre lang reiste sie durchs Land, um Bilder von in Vergessenheit geratenen Rastplätzen an Strassenrändern zu machen. Das Resultat: überwältigend.

Ford fühlte sich inspiriert von den architektonischen Konstrukten, die sie nach ihrem Umzug von Kalifornien nach Texas in den Südstaaten vorfand. Bei ihrer Recherche stiess sie auf alarmierende Neuigkeiten: In vielen Staaten waren an Stelle von Rastplätzen verschiedene Fast-Food-Shops in die Höhe geschossen. So waren viele der kulturellen Relikte, die von einer vergangenen Periode der Vereinigten Staaten erzählen, mittlerweile verwahrlost oder gar demoliert. So machte sie sich auf, die Letzten ihrer Art zu fotografieren, ehe sie ganz verschwanden. über 150 Rastplätze hat sie bis heute aufgespürt und fotografiert. Nun arbeitet Ryann Ford an einem ungefähr 100-seitigem Buch mit 75 Abbildungen, das auch auf die historischen Aspekte verweist. Ihr Projekt kann man gegenwärtig auf Kickstarter unterstützen.

An dieser Stelle wünschen wir auch ein schönes Thanksgiving!

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