BÜROGRÜNDUNG DANK WETTBEWERBSSIEG

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Kollektiv Marudo Architekten gewinnen den einstufigen anonymen Projektwettbewerb im offenen Verfahren für die Erweiterung des Schulareals Brühl in Solothurn. Das bestehende Schulhaus aus den 1990er-Jahren von Markus Ducommun erinnert im Situationsplan formal an ein Stadion. Mit seiner Erweiterung reagiert das junge Team auf die Formensprache des von Sichtbeton geprägten Schulbaus. Im Ausdruck wirkt das Gebäude streng, zeigt im Innern jedoch eine hohe Nutzungsflexibilität. Vorgeschlagen wird eine flexible, vorfabrizierte Struktur, die eine klare architektonische Haltung verkörpert. Der pavillonartige Bau bietet auf zwei Geschossen Platz für die Räumlichkeiten der Tagesschule und einen Doppelkindergarten. Der Gewinnerentwurf «Ecole de Soleure» zieht einen Laubengang entlang der gesamten Fassade, der als gemeinsamer Aussenraum dient. Im Innern stellt der Rasterbau Unterzüge zur Schau, die den vertikalen Raumabschluss definieren. Kontrastierend hierzu finden sich Elemente in Holz. Ein feinmaschiges Wegnetz verbindet die beiden Schulgebäude auf spielerische Weise miteinander. Der Baubeginn ist 2020 vorgesehen. Der Sieg ermöglichte dem Dreierteam die erfolgreiche Bürogründung – es konnte vergangenen Monat seine Räumlichkeiten in Baden beziehen.

Architektur: Kollektiv Marudo Architekten

Fotografie: OVImages

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