AWARD FÜR HIROSHI SAMBUICHI

Cisternerne Pavilion the water 02 ©Jens Markus Lindhe

Der mit 100 000 Euro datierte Daylight Award geht dieses Jahr an den japanischen Architekten Hiroshi Sambuichi. Zweiter Preisträger ist der amerikanische Forscher Greg Ward. Nach dem Architekturbüro SANAA, das die Auszeichnung 2014 erhielt, ist es das zweite Mal, dass der Daylight Award nach Japan geht. Sambuichi legt in seiner Arbeit grossen Wert auf die Einbettung in die Umgebung. Der amerikanische Architekt James Carpenter, früherer Preisträger des Daylight Award und Mitglied der Jury des Daylight Award, beschreibt Sambuichis Ansatz wie folgt: «Das wirklich Einzigartige an Hiroshi Sambuichis Arbeit ist, wie stark er sich auf die Untersuchung der Umgebung seiner Gebäude konzentriert. Alle Architekten sagen, dass der Standort ausschlaggebend für die Arbeit sei. Sambuichis Verständnis des Standorts ist jedoch viel detaillierter und tiefgründiger. Es ist ein Verständnis, das in Einklang ist mit den Kräften von Wind, Regen, Sonne und Erde und eine metaphysische Ebene miteinbezieht.» Ähnlich beschreibt dies auch Sambuichi selbst: «Ideale Architektur für mich ist, wenn man sich die Form eines Gebäudes ansieht und die beweglichen Materialien des Standorts wie Wind, Wasser und Sonne sichtbar werden. Die genaue Untersuchung der sich ändernden Windrichtungen und der Intensität des Tageslichts beeinflussen den Standort und helfen mir zu verstehen, welche Architektur gebraucht wird.» Unter seinen Bauten finden sich etwa das Shizuki Castle House oder die Naoshima Hall in Japan.

Mehr Informationen unter: Daylight Award

Fotografie 1. und 2. Bild: Jens Markus Lindhe

Fotografie 3. Bild: Takehiro Goto

Fotografie 4. und 5. Bild: Shigeo Ogawa

Fotografie 6. Bild: Daici Ano

Cisternerne Pavilion the water ©Jens Markus Lindhe

Sambuichi Portrait Picture ©Takehiro Goto

naoshima hall 01 ©Shigeo Ogawa

naoshima hall 02 ©Shigeo Ogawa

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