Architektur im Himalaya

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In der Region Linzhi in Tibet gibt es eine Stelle, an der sich die zwei Flüsse Niyang und Yarluntzangbu treffen. Auf 3000 m ü. M. sitzt hier nach der sechsjährigen Bauzeit von 2007 bis 2013 das Niangou Bus Terminal.

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Für ein Grundstück von 35 000 m2 entwarfen die zwei Architekturbüros ZAO/standardarchitecture und Embaixada ein Gebäude, das nahtlos mit der steilen Topografie und der Materialität seiner natürlichen Umgebung verfliesst. Der Baukörper sollte weder losgelöst von der Landschaft sein noch an sie angefügt werden, sondern vielmehr ein Teil von ihr sein. Die komplexen Nutzungen – darunter Parkplätze, Schlafstellen für Mitarbeiter, Büros, Konferenzräume und ein Theater – sind linear entlang des zickzackförmigen Weges angeordnet, der gleichsam Formgeber des Baukörpers ist. Der Entwurf führt zu einem spannenden Diskurs zwischen zeitgenössischen und spirituellen Elementen, der sich ganzheitlich im Gebäudekonzept, der Erschliessung und der materiellen Baukonstruktion manifestiert.

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Architektur: ZAO/standardarchitecture und Embaixada

Fotograf Bilder 1 und 3: Chen Su

Fotograf restliche Fotos: Wang Zilling

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