Rückblick Designers‘ Saturday

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Der 16. Designers’ Saturday inspirierte auch dieses Jahr mit vielen experimentellen Inszenierungen. Die Fabrikräumlichkeiten von Unternehmen aus dem Raum Langenthal verkörpern eine dynamische Umgebung, die Hersteller und Schulen zu überraschenden Ausstellungskonzepten anregt. In diesem Kontext durfte auch Modulør wirken: In einer grossräumigen Holzfabrikationshalle von Hector Egger gestaltete Harry Herrsche, Partner bei Rosarot Ideenraum, einen Stand zum Thema der aktuellen Modulør-Ausgabe. Der Versuch, das Thema der Innenentwicklung von Langenthal räumlich zu vermitteln, um es den verschiedenen Besuchergruppen näherzubringen, ist dank Team Rosarot geglückt. Im Interview gibt Harry Herrsche Einblick in den Entwurfsprozess.

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Ein Behälter für Kreativität

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Die Designer Tomaso Boano und Jonas Prismontas verfolgen die Intention, Kreativität unabhängig von Kapital und Status einen Raum zu geben. «Kreativität entsteht innerhalb des Menschen, weshalb jeder die Möglichkeit erhalten soll, zu untersuchen, zu experimentieren, zu üben und zu spielen.», so das Duo. Gestützt auf die gegenwärtigen Veränderungen der Arbeitsstrukturen müsse dieser Raum auch die Mobilität des Ortes gewährleisten. Mehr

MASTERARBEIT FÜR MEHR FREIHEIT

«Soucoupe» enthält mobile Elemente, die die tägliche Regeneration ortsunabhängiger machen.

«Soucoupe» enthält mobile Elemente, die die tägliche Regeneration ortsunabhängiger machen.

Anne Geier revolutionierte mit ihrer Masterarbeit «Soucoupe» das Waschbecken. Mit Alape konnte sie ihre Vision verwirklichen. Für Ihre Masterarbeit im Fach Produktedesign der Kunsthochschule Berlin Weissensee hinterfragte die angehende Industriedesignerin Standards im Bad. Ihr neuartiges Konzept stellt auch die übliche Bindung an einen festen Ort infrage.

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Collage House

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Die informellen Siedlungen von Mumbai prägen das Stadtbild so sehr, dass sie unmöglich wegzudenken sind. S+PS Architects arbeiteten fast zehn Jahre daran, die Adaptierbarkeit, den Einfallsreichtum und die Sparsamkeit informeller Strukturen Teil eines Neubaus zu machen, der seine Umgebung zu akzeptieren lernt. Inspiriert von Cameron Sinclair’s Zitat «The most sustainable building in the world is the one you love», erschufen die Architekten ein Wohnhaus für vier Generationen. Das Gebäude gewann mehrere internationale Preise im Bereich Nachhaltigkeit.

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